die neue AquaInfo-Version 11 erscheint im Juni 2015. Einige Programmfunktionen haben wir bereits seit dem Erscheinen der Version 10 im Oktober 2013 über Service-Packs bereit gestellt (AquaInfo-SW.pdf). Mit der Veröffentlichung der Version 11 im Juni 2015 kommen weitere dazu (AquaInfo-11-Vorschau.pdf).
Unter anderem haben wir in dieser Version wertvolle Funktionen für die Überwachung von Förderbrunnen gemäß DVGW-Regelwerk W 125 [3] aufgenommen. Auch das Verschieben von Projektgruppen- oder Projektabfragen in den jeweiligen Systemordnern ist nun möglich. In der Kartendarstellung haben wir einen internen Layer für die Suche nach geologischen Schichtinformationen integriert.
Außerdem möchten wir Sie gerne über unsere weiteren Entwicklungsprojekte informieren:
AquaInfoMDE: Da die Nachfrage nach MDE-Anwendungen ungebrochen groß ist, haben wir uns entschieden, bis Ende 2015 eine mobile Datenerfassung (MDE) für Grundwasserstände zu entwickeln. Unsere MDE-Entwicklung wird auf Android- und iOS-basierten Geräten (bei Bedarf auch Windows) lauffähig sein und die technischen Möglichkeiten der neueren Mobilgerätegenerationen nutzen. Eine Vorschau über Funktionen, die wir für AquaInfoMDE entwickeln, liefert AquaInfoMDE.pdf. Wenn auch Sie Interesse an einer MDE-Lösung haben, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Für Anregungen sind wir jederzeit dankbar.
AquaInfoCS: Seit 2011 wird in unserem Unternehmen AquaInfo Client/Server (AquaInfoCS) für den Zugriff auf Server-Datenbanksysteme wie Oracle, MS-SQL oder PostgreSQL entwickelt. In einem Pilotprojekt beim NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wird AquaInfoCS für die zentrale Verwaltung der wasserwirtschaftlichen und geologischen Daten noch im Jahre 2015 eingeführt. Im darauffolgendem Jahr erfolgt die offizielle Markteinführung von AquaInfoCS. In unserem Informationsblatt AquaInfoCS.pdf möchten wir Sie über die Vorteile von AquaInfoCS und den aktuellen Stand des Entwicklungsprojektes informieren.
Die Kartendarstellung in AquaInfo hat seit 1998 viele Änderungen erfahren. In der Anfangsphase diente das Kartenmodul lediglich der Hinterlegung von Karten im Rasterdatenformat (*.tif), um die Lage von Objekten (Bohrungen, Messstellen) zu überprüfen. In der AquaInfo-Version 10.0 wurde nun das Kartenmodul komplett überarbeitet und mit vielen neuen GIS-Funktionen ausgestattet. Besonders hervorzuheben ist die Nutzung von Online-Basiskarten (z.B. über WMS-Dienste) und die gleichzeitige Darstellung mehrerer thematischer Layer. Trotz der vielen neuen Funktionen bleibt das Kartenmodul bedienerfreundlich und erwartet vom Benutzer kein großes Spezialwissen.
Im neuen Kartenmodul von AquaInfo können neben internen Layern für Bohrungen, Messstellen, Gütedaten und Wasserstandsdaten aus der AquaInfo-Datenbank auch externe Layer über WMS-Dienste geladen werden. Im Bild oben wurde – mit wenigen Mausklicks – zu einem Messstellen-Layer eine Hintergrundkarte (OpenStreepMap) und Wasserschutzgebietsgrenzen über einen kostenlosen WMS-Dienst geladen.
Bewährte Funktionen wurden im Kartenmodul AquaInfo Map beibehalten. Inzwischen unterstützt es neben Karten im Rasterformat auch Vektordaten (SHP-Dateien). Die Funktionen des neuen Kartenmoduls im Überblick:
Layer mit Bohrungen und Messstellen (=> Übergabe von Gauß-Krüger- oder UTM-Koordinaten an AquaInfo Map)
Die AquaInfo-Kartendarstellung wird zukünftig noch weiter ausgebaut werden. Insbesondere möchten wir – neben den bereits erzeugbaren Layern für Beschaffenheits- und Wasserstandsdaten noch weitere thematische Layer für Daten aus der AquaInfo-Datenbank zur Verfügung stellen.
Das AquaInfo Modul Logger ermöglicht den Transfer von Loggerdaten in eine AquaInfo-Zieldatenbank. Unterstützt werden beim Import die wichtigsten ASCII-Formate (z.B. DEMAS, MDM-H) von Logger-Herstellern. Ausführliche Formatbeschreibungen können bei uns angefordert werden. Folgende Loggermessungen können u.a. mit dem Modul Logger nach AquaInfo überführt werden:
Abstichsdaten [m]
Abstichsdaten negative Werte [m]
Wasserstände [m]
Wassertemperatur [°C]
Batteriespannung [V]
Batteriestatus [%]
Leitfähigkeit, elektr. bei 20°C [µS/cm]
Leitfähigkeit, elektr. bei 25°C [µS/cm]
Sauerstoff, gelöst [mg/l]
Sauerstoffsättigung [%]
Durchflussmengen je Zeiteinheit (m3/h)
und viele mehr…..
Das AquaInfo Modul Logger ermöglicht den Transfer von Loggerdaten in eine AquaInfo-Zieldatenbank. Unterstützt werden beim Import die wichtigsten ASCII-Formate der Logger-Hersteller.
Der Clou: Die Aggregierungsmethode
Neben der 1:1-Methode können Sie unter 10 Aggregierungsmethoden wählen. Die Aggregierung ist ein sehr wichtiges Werkzeug, wenn die Datendichte der Importdatei zu hoch ist und in Datenbanken zu Performance-Verlusten führen könnte. Der Effekt einer ausgewählten Aggregierung kann vor dem Datentransfer in einer interaktiven Vorschau-Grafik gesichtet werden.
nur Messwertänderungen
nur ein Messwert je Tag, (z.B. erster Wert nach 12:00:00)
nur ein Messwert je Tag, Maximum
nur ein Messwert je Tag, Minimum
Tagesmittelwert (tt.mm.jjjj 12:00:00)
Monatsmittelwert (15.mm.jjjj 12:00:00)
Nur ein Messwert je Stunde (jeweils erster Wert)
Stundensumme
Tagessumme
Monatssumme
Automatische Messdatenverarbeitung
Mit dem AquaInfo Modul Logger XL wird ein Verzeichnisüberwachungsdienst bereitgestellt, der eine vollautomatische Messdaten-Verarbeitung ermöglicht. Wenn Ihre Messdaten regelmäßig unbeaufsichtigt auf einem Server auflaufen, können Sie Logger XL im automatischen Modus einsetzen, um die Daten sofort nach AquaInfo zu überführen, nachdem sie eintreffen.
Mit dem Modul Geologie werden die Bohr- und Ausbaudaten einer Messstelle bzw. eines Förderbrunnens verwaltet. Die Ausgabe der Bohrungen kann als Bohrprofil in Anlehnung nach DIN 4023, als Bohrprofilschnitt oder als Schichtenverzeichnis nach DIN 4022 erfolgen. Neben der Profilsäule können Brunnenausbaupläne oder Sondierungsdiagramme dargestellt werden.
Im AquaInfo Modul Geologie können geologische Schichtdaten nach DIN4023 grafisch dargestellt werden. Ebenfalls ist die Darstellung der Ringraumverfüllung des Messstellenausbaus möglich.
Das Modul Geologie von AquaInfo ist aus dem vielfach in Ingenieurbüros, Behörden und Ämtern eingesetzten Bohrprofilsystem TK Plot 2.0 hervorgegangen. Das relationale Datenbanksystem zur Interpretation und Dokumentation geologischer Schichtbeschreibungen von Bohrungen ermöglicht eine effiziente und somit rationelle Verwaltung großer Bohrdatenmengen. Mit dem Geologiemodul können beliebig viele Bohrungs-, Stamm- und Schichtdaten flexibel und schnell organisiert werden.
Mit dem AquaInfo-Modul Geologie können auch Bohrlochmessungen neben dem Bohr- und Ausbauprofil angezeigt werden. Die Anzahl der darzustellenden Bohrlochmessungen ist nahezu unbegrenzt.
Neben der Darstellung einer einzelnen Profilsäule nach DIN 4023, können mit AquaInfo auch Profilschnitte von mehreren Bohrungen erstellt werden. Für die Konstruktion des Profilschnitts steht ein Assistent zur Verfügung.
Innerhalb der Bohrprofile können die Verrohrungsdaten der Messstellen dargestellt werden. Ein konstruierter Profilschnitt kann abgespeichert werden und als Vorlage zum Einfügen von Abstichsergebnissen genutzt werden.
Das Modul Pegel ermöglicht eine ökonomische Verwaltung und Auswertung von Grundwasserstands- und weiteren Betriebsdaten im Wasserwerk (z.B. Fördermengen, Klimadaten). Es bietet große Vorteile gegenüber der Datenhaltung in Excel oder der in Papierform. Mit dem Modul Pegel können beliebig viele Messstellen, Messbezugspunkthöhen und Abstichergebnisse flexibel und schnell organisiert werden.
Einfache Erfassung und Auswertung
Der AquaInfo-Explorer bietet eine flexible Projektverwaltung, in der Sie Grundwassermessstellen zu Gruppen zusammenfassen können. Mit der Gruppenfunktion können z.B. einzelne Messstellen eines Wasserwerks oder einer Grundwasserüberwachung zusammengefasst werden. Die Reihenfolge der Messstellen kann frei festgelegt werden. Somit können Ablesetourenpläne von Messstellen genau nachgebildet, und anschließend in einem Formular für die Erfassung der Abstichswerte im Gelände ausgedruckt werden. Für die Erfassung der Geländedaten steht im AquaInfo-Explorer ein komfortables Erfassungsformular zur Verfügung. Neben der Festlegung der Reihenfolge der Messstellen, können Datum und Uhrzeit vorbelegt werden. Der Erfassungsaufwand verringert sich so auf das notwendige Minimum.
Bis zu 12 Ganglinien können im AquaInfo-Modul Pegel angezeigt werden. Die Ganglinien sind interaktiv. Durch Anklicken eines Punktes wird im Datenbankfenster der entsprechende Meßwert selektiert.
Komplexe grafische Funktionen
Für die grafische Auswertung stehen komplexe Funktionen, wie z.B. die Darstellung von Regressionsgeraden, oder von Zusatzdiagrammen mit Parametern der Wasserchemie und von Betriebsdaten zur Verfügung.
Im AquaInfo Modul Pegel können neben den Grundwasserganglinien auch Grundwassergüte- oder andere Bewegungsparameter in einem Zusatzdiagramm angezeigt werden
Das Piper-Diagramm stellt nur ein Highlight des Moduls dar. Im Modul Wasserchemie stehen insgesamt zehn grafische Auswertungsarten zur Verfügung. Der Zugang zu den Diagrammen erfolgt über Messstellen- oder Probengruppen aus dem AquaInfo Explorer heraus. Über 2.700 Wasserchemie Parameter, Erfassungsmasken und Prüflisten für die Trinkwasserverordnung und Landesmessprogramme sind im Modul Wasserchemie bereits vordefiniert, weitere können problemlos hinzugefügt werden.
Das Modul Wasserchemie ist als Informationssystem besonders für Wasserversorger, Aufsichtsbehörden und Ingenieurbüros geeignet, die aufgrund der gewachsenen Anforderungen bezüglich der Sicherung der Trinkwasserqualität die Verwaltung, Aufbereitung und Auswertung von ständig steigenden Datenmengen bewältigen müssen. Konzeption und Entwicklung des Programms basieren auf langjährigen Erfahrungen in der Weiterverarbeitung von Wasserchemiedaten.
Import-Schnittstellen
Neben Importschnittstellen zu anderen Systemen (z.B. ADIS 3.0, TEIS 3.0, NLGA, SEBAM) wird von AquaInfo auch ein ausführlich dokumentiertes Austauschformat (Excel, ASCII) unterstützt.
Export-Schnittstellen
Neben Landesformaten wie HYGRIS (NRW), GW2 (NS) und NLGA (NS) unterstützt AquaInfo auch den Export nach TEIS 2.0 und 3.0.
Weitere Exportfunktionen
Neben den Schnittstellen zu anderen Systemen bietet AquaInfo auch umfangreiche Exportfunktionen nach ASCII, Excel oder in die Zwischenablage. Somit können Ihre Wasseranalysendaten schnell und komfortabel auch für die Weiterverarbeitung in anderen Systemen bereitgestellt werden.
Austausch zwischen AquaInfo-Systemen
Der Austausch von Daten zwischen zwei AquaInfo-Datenbanken – z.B. zwischen Labor und Wasserversorger – kann flexibel und bequem über AquaInfo-Projektdateien erfolgen. AquaInfo überprüft beim Import, ob Analysen oder Parameter in der Zieldatenbank bereits vorhanden sind.
Modul Wasserchemie – Diagramme
Im Modul Wasserchemie stehen insgesamt zehn grafische Auswertungsarten zur Verfügung. Der Zugang zu den Diagrammen erfolgt über Messstellen- oder Probengruppen aus dem AquaInfo Explorer heraus. Die nachfolgenden Diagramme können aufgerufen werden:
Im Zeitreihendiagramm 1 können vier Diagramme mit jeweils einem Parameter (Abstichsdaten, Wasseranalyse- und Betriebsdaten) in einer gemeinsamen Zeitachse dargestellt werden. Für jedes Diagramm kann eine andere Messstelle ausgewählt werden.Im Zeitreihendiagramm 2 können vier Diagramme mit jeweils einem Parameter (Abstichsdaten, Wasseranalyse- und Betriebsdaten) in einer gemeinsamen Zeitachse dargestellt werden. Für alle vier Diagramme können bis zu 12 Messstellen ausgewählt werden.
Im Piper-Diagramm werden ein Anionen- und ein Kationen-Dreieck mit einem Viereckdiagramm kombiniert. Piper-Diagramme sind Verhältnisdarstellungen. Im Piper-Diagramm lassen sich die Ionenbeziehungen zwischen Kationen und Anionen als auch Kationen und Anionen untereinander vergleichen. Über die grafische Darstellung können Analysen abweichender Zusammensetzung schnell erkannt und identifiziert werden.
Parametertrend: In dieser graphischen Auswertung wird für eine ausgewählte Messstelle der Messwertverlauf von max. 6 Parametern in einer Zeitreihe dargestellt. Die Werteskala (Y-Achse) kann sowohl in logarithmischer als auch in linearer Skalierung angezeigt werden.Messstellenvergleich: In dieser graphischen Auswertung kann für max. 6 Messstellen der Messwertverlauf eines Parameters in einer Zeitreihe dargestellt werden. Die Werteskala (Y-Achse) kann sowohl in logarithmischer als auch in linearer Skalierung angezeigt werden.Beziehungsdiagramm: In dieser graphischen Auswertung werden in einem Streudiagramm Messwertpaare für 2 ausgewählte Parameter dargestellt. Die Werteskala (Y-Achse, X-Achse) kann sowohl in logarithmischer als auch in linearer Skalierung angezeigt werden.
Schoeller-Diagramm: In dieser graphischen Auswertung können für max. 10 Proben die Äquivalentkonzentrationen (meq/l) bedeutender Ionen in einem semilogarithmischen Vertikaldiagramm (nach Schoeller) dargestellt werden. Die Werteskala (Y-Achse) kann sowohl in logarithmischer als auch in linearer Skalierung angezeigt werden.
Kationen-Anionen-Diagramm: In dieser graphischen Auswertung werden in einem Streudiagramm Messwertpaare für 2 ausgewählte Parameter dargestellt. Die Werteskala (Y-Achse, X-Achse) kann sowohl in logarithmischer als auch in linearer Skalierung angezeigt werden.
Verteilungsdiagramm: In dieser graphischen Auswertung kann die Verteilung von max. 6 Parametern dargestellt werden. Die Werteskala (X-Achse) kann sowohl auf logarithmische als auch lineare Skalierung eingestellt werden.
Spannweitendiagramm: In dieser graphischen Auswertung wird die Verteilung eines Parameters unter Berücksichtigung der Percentilbereiche dargestellt. Die Werteskala (X-Achse) kann sowohl in logarithmischer, als auch in linearer Skalierung dargestellt werden.
Modul Wasserchemie – Prüfung und Recherche
Neben den graphischen Auswertungsfunktionen können Analysenwerte auch unterschiedlichen Prüfungen unterzogen und in tabellarischer Form ausgegeben werden.
Prüflistenauswertung: Nach Auswahl einer Prüfliste, werden alle Unter- bzw. Überschreitungen eines parameterspezifisch festgelegten Prüflistenwertes für die Wasserproben des Projektes ausgegeben. Neben der bereits vordefinierten Grenzwertlisten (u.a. TVO 2001) können benutzerdefinierte Prüflisten neudefiniert und für Auswertungszwecke herangezogen werden.Mit der Funktion Parameterstatistik können alle Parameter, für die Messwerte im ausgewählten Projekt oder in gesamten Datenbank abgelegt sind, mit statistischen Kenngrößen ausgegeben werden.Ionenbilanzierung: Über die Berechnung von Äquivalentsummen der anorganischen Hauptinhaltstoffe werden Kationen- und Anionensummen gegenübergestellt und ein Bilanzfehler (%) ausgegeben.
Im Explorer laufen alle Informationen zentral in einer Anwendung zusammen. Unabhängig von der Zusammenstellung Ihres AquaInfo Systems ist der Explorer als Basismodul immer Bestandteil des Programmpakets. Der Explorer bietet eine flexible Projektverwaltung, in der Sie Grundwassermessstellen, Bohrungen und Wasserproben zu Gruppen zusammenfassen können. Weiterhin ist der Explorer Startpunkt für die Erfassung und Auswertung aller Daten.
Das Piper-Diagramm stellt nur ein Highlight des Moduls dar. Im Modul Wasserchemie stehen insgesamt zehn grafische Auswertungsarten zur Verfügung. Der Zugang zu den Diagrammen erfolgt über Messstellen- oder Probengruppen aus dem AquaInfo Explorer heraus. Über 2.700 Wasserchemie-Parameter, Erfassungsmasken und Prüflisten für die Trinkwasserverordnung und Landesmessprogramme sind im Modul Wasserchemie bereits vordefiniert, weitere können problemlos hinzugefügt werden.
Im Piper-Diagramm werden ein Anionen- und ein Kationen-Dreieck mit einem Viereckdiagramm kombiniert. Piper-Diagramme sind Verhältnisdarstellungen. Im Piper-Diagramm lassen sich die Ionenbeziehungen zwischen Kationen und Anionen als auch Kationen und Anionen untereinander vergleichen. Über die grafische Darstellung können Analysen abweichender Zusammensetzung schnell erkannt und identifiziert werden.
Mit dem Modul Pegel verwalten Sie flexibel und schnell beliebig viele Grundwasserstandsdaten von Messstellen und Förderbrunnen sowie Betriebsdaten im Wasserwerk. Für die Erfassung von Stichtagsmessungen steht ein vorbelegbares Erfassungsformular zur Verfügung. Die Abstichsergebnisse können mit wenigen Mausklicks in einer aussagekräftigen Gangliniengrafik mit echter Zeitachse ausgegeben werden.
Bis zu 12 Ganglinien können im AquaInfo-Modul Pegel angezeigt werden. Die Ganglinien sind interaktiv. Durch Anklicken eines Punktes wird im Datenbankfenster der entsprechende Messwert selektiert.
Mit dem Modul Geologie verwalten Sie die Bohrdaten einer Messstelle bzw. eines Förderbrunnens. Die Bohrdaten werden relational in Kürzelschreibweise in der AquaInfo Datenbank abgelegt. Die Ausgabe der Bohrungen kann als Bohrprofil nach DIN 4023, als Bohrprofilschnitt oder als Schichtenverzeichnis nach DIN 4022 erfolgen. Neben der Profilsäule können Brunnenausbaupläne oder Diagramme geophysikalischer Sondierungen dargestellt werden.
Im AquaInfo Modul Geologie können geologische Schichtdaten nach DIN4023 grafisch dargestellt werden. Ebenfalls ist die Darstellung der Ringraumverfüllung des Messstellenausbau möglich.
Mit dem Modul Bohrproben wird die Verwaltung und Auswertung von Feststoff- Eluat- und Gasanalysen in AquaInfo ermöglicht. Das Modul ist ideal für Institutionen, die im Altlasten- und Deponiebereich tätig sind.
AquaInfo – Modul Kartendarstellung
Die AquaInfo-Kartendarstellung wurde für die Version 10 komplett überarbeitet. Neben georeferenzierten Karten im Raster oder Shapefile-Format können nun auch Karten über WMS-Dienste (Web Map Service), wie z.B. eine Hintergrundkarte von OpenStreetMap eingefügt werden.
Im neuen Kartenmodul von AquaInfo können neben internen Layern für Bohrungen, Messstellen, Gütedaten und Wasserstandsdaten aus der AquaInfo-Datenbank auch externe Layer über WMS-Dienste geladen werden. Im Bild oben wurde – mit wenigen Mausklicks – zu einem Messstellen-Layer eine Hintergrundkarte (OpenStreepMap) und Wasserschutzgebietsgrenzen über einen kostenlosen WMS-Dienst geladen.
Es werden beim Import die wichtigsten ASCII-Formate (z.B. DEMAS ) von Logger-Herstellern unterstützt. Eine individuelle Anpassung an weitere Formate ist auf Anfrage möglich. Für den automatisierten Import von Loggerdaten stegt das Modul Logger XL bereit.
Das AquaInfo Modul Logger ermöglicht den Transfer von Loggerdaten in eine AquaInfo-Zieldatenbank. Unterstützt werden beim Import die wichtigsten ASCII-Formate der Logger-Hersteller.
Ab 01.01.2014 dürfen beim Export von Trinkwasserdaten in das Format NiWaDAB (Niedersachsen) alte Objektcodierungen im Feld NLGA 24 (Codierungen nach Anlage 2; 3 Differenzierungen) nicht mehr an das Gesundheitsamt übergeben werden.
Zur Erfüllung der Berichtspflichten über die Trinkwasserqualität wurde in Niedersachsen im Jahr 2008 ein einheitliches Verfahren für die elektronische Übermittlung der Ergebnisse von Trinkwasseruntersuchungen eingeführt. Das Modul AquaInfo Wasserchemie unterstützt die Schnittstelle NiWaDaB des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes (NLGA) vollständig.